... Fortsetzung

Leitvision

Im großräumigen Wettbewerb der Standorte kann die integrative Stadtgesellschaft durchaus zu einem bedeutsamen Standortfaktor werden. Deshalb könnte die Leitvision auf die "Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft" strategisch ausgerichtet werden. Die Leitvision soll den Charakter eines mittelfristigen strategischen Konzepts für die Stadtregion München erhalten. Dabei wird es sich bei der Leitvision weniger um ein geschlossenes "Zukunftsbild" handeln, sondern es werden Bausteine, also wesentliche normative Teilaussagen und die mit ihnen verbundenen Handlungsoptionen benannt und aufgezeigt.

Die Leitvision wird schwerpunktartig anhand der drei strategischen Zukunftsfelder (im Sinne von Handlungsfeldern) "Wissen und Kreativität", "Kommunikation und Mobilität" und "Segregation und Integration" entwickelt , die jeweils auf das übergreifende Thema "Autonomie und Integration" hin durchdacht werden.

Die Erabeitung der Leitvision erfolgt nicht voraussetzungslos, sondern sie greift die bereits im Rahmen der Stadtentwicklungsdiskussion "Perspektive München" erarbeiteten Leitbidvorstellungen auf.

Bei der Bearbeitung der strategischen Zukunftsfelder wird der gesamte stadtregionale Raum im Auge behalten; räumlich konkretisiert werden sie aber anhand von drei Stadtquartieren. In jedem dieser Stadtquartiere wird untersucht, wie Trends und erwartete Veränderungen vor dem Hintergrund globaler und lokal-regionaler Entwicklungen sich vor Ort niederschlagen und ausprägen werden und wie sie sich wechselseitig beeinflussen könnten. "Umsetzung" beschränkt sich darauf, mögliche Projekte und Maßnahmen in einem Dialogverfahren auf ihre Sinnhaftigkeit, Tragfähigkeit und Akzeptanz, kurz ihre "Stadtverträglichkeit" zu testen.

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