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2. Quartiersforum in der Maxvorstadt

Kurzbericht vom 2. Quartiersforum

am Samstag, 12. Oktober 2002
in der Grundschule an der Dachauer Strasse

"Mitdenken - Mitplanen - Mitgestalten", unter diesem Motto stand auch das zweite Quartiersforum in der Maxvorstadt im Rahmen des Forschungsprojekts "Zukunft München 2030".

28 TeilnehmerInnen trafen sich am 12. Oktober in der Grundschule an der Dachauer Strasse, die zum zweiten Mal ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, und machten sich unter der Moderation von Frau Brigitte Gans auf den Weg in die Zukunft.

Die TeilnehmerInnen des Quartiersforums waren auch dieses Mal wieder interessierte BürgerInnen, die im Stadtbezirk leben und / oder arbeiten, sowie VertreterInnen verschiedener Organisationen, Initiativen, Vereine, des Bezirksausschusses und politischer Parteien.

Eingeladen waren alle BürgerInnen der Maxvorstadt und auch alle anderen an diesem Stadtviertel Interessierten. Die Einladung erfolgte über Einladungsschreiben an die TeilnehmerInnen und Interessierten des ersten Quartiersforums in der Maxvorstadt, durch Plakate im Stadtviertel, durch Presseberichte im Vorfeld der Veranstaltung und durch gezieltes Ansprechen von Personen und Institutionen, die wir im bisherigen Projektverlauf kennen gelernt hatten.

Das Ziel des zweiten Quartiersforums war es, gemeinsam zu erarbeiten, welche Chancen und Risiken auf uns und unsere Stadt beziehungsweise unsere Stadtviertel möglicherweise in Zukunft zukommen und wie ihnen begegnet werden kann. In einem zweiten Schritt sollten Leitvorstellungen für die zukünftige Entwicklung der Stadt und der Region München gesammelt werden.

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Willkommen beim 2. Quartiersforum durch Moderatorin Brigitte Gans

Programm des 2. Quartiersforum in der Maxvorstadt

"Wir kennen die Zukunft nicht, aber wir wissen, sie ist gestaltbar." - Unter dieses übergreifende Motto könnte man das Projekt "Zukunft München 2030" stellen. Um zu zeigen, dass unterschiedliche Entwicklungen denkbar sind, um den Blick für mögliche zukünftige Entwicklungen zu weiten und die Fantasie der TeilnehmerInnen anzuregen, wurden zu Beginn des zweiten Quartiersforums - nach einer kurzen Einführung durch den Projektleiter Andreas Romero - vom ForscherInnenteam drei dieser möglichen Zukünfte für München skizziert.

Dazu stellten sich drei fiktive Personen vor und erzählten aus ihrem Leben unter verschiedenen Bedingungen: die Figur "Hassan Yilmaz" verkörperte dabei das Leben während eines wirtschaftlichen Aufschwungs in München, "Franziska Stemberger-Fernandez" das Leben während einer anhaltenden Stagnationsphase und "Lena Trautmann" das während einer Rezession.

In drei Arbeitsgruppen, die sich jeweils mit einem dieser Szenarien beschäftigten, wurde diskutiert, welche Chancen und welche Risiken in den skizzierten Entwicklungen stecken. Erörtert wurde ebenfalls, wo mögliche "Stellschrauben" für die Entwicklung sind, das heißt, welche Rahmenbedingungen für diese oder jene Entwicklung verantwortlich sind und mit welchen Steuerungsmaßnahmen darauf eingewirkt werden kann. Je ein Mitglied der Arbeitsgruppen stellte dann die erarbeiteten Ergebnisse dem Plenum vor.

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Arbeitsgruppe Wachstumsszenario - "Hassan Yilmaz" kommentiert die letzten 30 Jahre

Arbeitsgruppe Rezessionsszenario - "Lena Trautmann" stellt sich vor

Arbeitsgruppe Stagnation - "Franziska Stemberger-Fernandez" erzählt aus ihrem Leben

Gesucht sind: Chancen und Probleme, Steuerungsfaktoren und Rahmenbedingungen

Vorstellung der ...

...Ergebnisse der Arbeitsgruppen...

...im Plenum

Nach der Mittagspause wurde, aufbauend auf den vormittags erarbeiteten Chancen und Risiken, Rahmenbedingungen und Steuerungsfaktoren diskutiert, wie Leitvorstellungen für bestimmte Themenbereiche, die sich in den vorangegangenen Arbeitsgruppen als besonders wichtig erwiesen hatten, aussehen könnten. Diese Themenbereiche waren "Politik und Demokratie", "Kreativität und Bildung", "Gesellschaft" und "Ökonomie". Für diese Themen wurden Leitvorstellungen gesammelt, die die Stadt München im Jahr 2030 beschreiben. Dazu wurde der Satz vervollständigt: "Was das Thema ... angeht, möchte ich 2030 in der Stadt München leben, die..." Auf diese Weise wurden viele, teilweise auch widersprüchliche, Vorstellungen für die zukünftige Entwicklung Münchens in konkreten Themenfeldern zusammentragen. Noch einmal wurden die in den Arbeitsgruppen erarbeiteten Ergebnisse im Plenum vorgestellt und diskutiert.

Am Ende der Veranstaltung fassten die Moderatorin Brigitte Gans und der Projektleiter Andreas Romero noch einmal die Arbeitsergebnisse des zweiten Quartiersforums zusammen und erläuterten, dass sie gemeinsam mit den Ergebnissen der Quartiersforen in Aubing (am 26.10.2002) und Hadern (am 09.11.2002) in das Forschungsprojekt "Zukunft München 2030" einfließen werden.

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Arbeitsgruppe "Politik und Demokratie"

Arbeitsgruppe "Kreativität"

Arbeitsgruppe"Ökonomie"

Arbeitsgruppe "Gesellschaft"

Bei dem anschließenden kleinen Umtrunk wurde der Tag und die gemeinsam erarbeiteten Punkte im informellen Rahmen noch einmal rekapituliert, weitere Ideen geschmiedet und über eine mögliche weitere Zusammenarbeit über den Rahmen des Quartiersforums hinaus nachgedacht.

Wir, das Team des Projektes "Zukunft München 2030", möchten uns noch einmal ganz herzlich bei allen TeilnehmerInnen für ihr Interesse und die eingebrachten Ideen danken! Ein großes Dankeschön gilt auch dem Schulleiter der Grundschule an der Dachauer Strasse, Herrn Gerhard Fischer, und dem Offizianten-Ehepaar Meindl für die tolle Unterstützung!

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Abschlusspräsentation...

... im Plenum

Das Team sagt "Danke!"

Kleiner Umtrunk zum Abschied

 

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